Fallstudie · 4 Min. Lesezeit
Fallstudie: Der Überzahlungsbetrug mit einem 'Käufer aus einem anderen Bundesstaat'
Kurze Antwort
Beim Überzahlungsbetrug schickt der Käufer einen Scheck über einen höheren Betrag als den Kaufpreis und bittet dich, die Differenz zurückzuzahlen. Später platzt der Scheck, und dein zurückgezahltes Geld ist verloren.
Dieses Beispiel zur Veranschaulichung folgt einem Muster, von dem Menschen beim Online-Verkauf von Möbeln und Elektronik häufig berichten.

Die Nachricht
„Hallo, ich möchte dein Sofa kaufen, bin aber in einem anderen Bundesstaat. Mein Spediteur holt es ab. Ich schicke dir einen Scheck über $850 — das ist mehr als der Kaufpreis — überweise die überschüssigen $250 einfach per Zelle an meinen Spediteur zurück, sobald der Scheck eingelöst ist.“
So läuft die Betrugsmasche ab
Der Scheckbetrag wird dem Verkäufer innerhalb von ein oder zwei Tagen gutgeschrieben. Der Verkäufer sendet $250 per Zelle — diese Zahlung lässt sich nicht rückgängig machen. Tage später platzt der Scheck — der Verkäufer verliert die $250 und manchmal auch den Artikel.
Warnsignale
- Der Käufer kann sich nicht persönlich treffen und schaltet einen externen 'Transportdienstleister' ein.
- Die Zahlung liegt über dem verlangten Preis.
- Du wirst aufgefordert, Geld über eine nicht rückgängig zu machende Zahlungsmethode zurückzusenden.
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