Fallstudie · 5 Min. Lesezeit
Fallstudie: Wie Sie bei einem 'Aufgabenjob' am Ende fürs Arbeiten zahlen
Kurze Antwort
Bei Aufgaben-Betrugsmaschen werden zunächst kleine Beträge ausgezahlt. Dann sollst du eigenes Geld einzahlen, um höhere Einnahmen freizuschalten, die du dir jedoch nie auszahlen lassen kannst.
Verbraucherschutzorganisationen haben vielfach vor Aufgaben-Betrugsmaschen gewarnt. Dieses anschauliche Beispiel zeigt den typischen Ablauf.

Phase 1: Das freundliche Angebot
Eine unverlangte Nachricht bietet dir flexible Heimarbeit an: Mit dem 'Bewerten von Produkten' oder dem 'Pushen von Apps' sollst du ganz einfach täglich Geld verdienen. Ein Vorstellungsgespräch ist nicht nötig.
Phase 2: Kleine Gewinne
Das Opfer erledigt ein paar Aufgaben und erhält eine kleine Auszahlung. Das schafft Vertrauen und lässt den Job echt wirken.
Phase 3: Die Einzahlung
Danach folgt eine Reihe von 'Premium'-Aufgaben. Um höhere Provisionen freizuschalten, soll die Arbeitskraft eigenes Geld einzahlen, meist in Kryptowährung. Auf jede Einzahlung folgt eine neue Forderung. Die angeblichen Einnahmen lassen sich nie auszahlen.
Was du daraus lernen kannst
Bei einem seriösen Job musst du nie erst Geld zahlen, um Geld zu verdienen. Wenn jemand das verlangt, halte inne und prüfe das Angebot, bevor du etwas überweist.
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